Samstag, 11. Juni 2016

Motörhead - Clean Your Clock (CD & DVD)

Band: Motörhead
Album: Clean Your Clock
Spielzeit: ca. 68min (CD)
Plattenfirma: UDR/Warner

Veröffentlichung: 10.06.2016
Homepage: www.imotorhead.com




Wertung: Historisches Dokument wenn auch traurig


Tracklist:

01. Bomber
02. Stay Clean
03. Metropolis
04. When The Sky Comes Looking For You
05. Over The Top

06. Guitar Solo 
07. The Chase Is Better Than The Catch
08. Lost Woman Blues

09. Rock It
10. Orgasmatron

11. Doctor Rock
12. Just ‘Cos You Got The Power
13. No Class 

14. Ace Of Spades
15. Whorehouse Blues

16. Overkill


Lemmy ist tot-lang lebe Lemmy. Und schon geht das Resteverwerten an könnte man mit spitzer Zunge behaupten. Das Jahr 2016 (Lemmy war ja leider schon 2015 dran) zeigt deutlich, dass auch die Legenden nicht unsterblich sind, denn die prominenten Todesfälle im Musikbereich sind heuer schon sehr heftig.
Ob es nun unbedingt angezeigt ist, eines der letzten Motörheadkonzerte aufgenommen 5 Wochen vor seinem Tod in Bild und Ton zu veröffentlichen soll nun nicht von mir moralisch bewertet werden. Fakt ist dass Lemmy todkrank gezeichnet sein Dng durchzieht und sicher nicht mehr die Energie an den Tag legt, wie zu seinen fitteren Zeiten. Aber auch das war klar. Ebenso wie die Tatsache dass man die alten Gassenhauer zu hören bekommt wegen denen jeder zu einem Motörheadkonzert pilgert.
Angereichert mit einigen Stücken des letzten Studioalbums bekommt der Fan ein kurzweiliges Livedokument vorgesetzt, dass sicherlich seine Daseinsberechtigung hat. Geplant war es ja noch zu Lebzeiten. Und sowohl Bild (der DVD) als auch Sound sind über alle Zweifel erhaben, und das obwohl das Konzert im soundmäßig eher berüchtigten Zenith in München mitgeschnitten wurde, wo schlechter, blecherner Sound aufgrund des Zuschnitts der Fabrikhalle regelmäßig an der Tagesordnung ist.
Zu den Songs muss man wohl nicht mehr viele Worte verlieren. Ein Klassiker reiht sich an den nächsten und auch ein paar spärliche neuere Songs werden eingestreut.

Lemmy war 5 Wochen nach diesen Konzert tot und zwangsläufig ist es ihm natürlich anzuhören dass er nicht mehr auf der Höhe ist und sich mehr oder minder durch die Show gequält hat. Er wollte ja einmal auf der Bühne sterben, weil das sein ein und Alles war und er bis zum Schluss Spass dran hatte auch wenn es ihm gesundheitlich hundeelend ging. Ich kann es mir bis heute nicht vorstellen, dass die Ärzte erst so spät feststellten, dass er total verkrebst war. 

Das Bilddokument auf DVD ist natürlich noch eine Spur schockierender. Da sieht man einen todkranken Mann auf der Bühne, der sich kaum bewegt aber immer noch versucht , so gut es geht, den zahlreichen Fans das zu geben wonach sie verlangen, nämlich eine Motörheadshow voll auf die Zwölf. Wer da aber nicht sieht, wie es um ihn stand, der ist blind oder will es nicht wahrhaben. Ob man das nun in epischer Breite vermakrten muss (mit dem üblichen Nuclear Blast Overkill mit Boxsets, coloured  Vinyl etc.) sei einmal dahingestellt. Manche würden Motörhead und Lemmy sicherlich lieber so in Erinnerung behalten zu Zeiten, als Lemmy noch fit war. So hab ich bei dem Ganzen doch etwas zwiespältige Gefühle. Auf der einen Seite ist es sicherlich ein bewegendes Abschiedsdokument, andererseits schon fast voyeuristisch, das mitanzusehen, so gut die Musik ist und die Band sich auch müht. 
Den Kauf muss jeder mit sich ausmachen. Es bleibt eine gute Motörhead-Show - mit einer Träne im Knopfloch und einem Kloß im Hals bei manchen Songs/Bildeinstellungen muss man als Hörer/Seher aber dennoch rechnen.

RIP Lemmy

Martin  

Sonntag, 29. Mai 2016

Those Black Marks - Darwinian


Band : Those Black Marks
Album : Darwinian
Spielzeit : 41:18 Min.
Plattenfirma : Oligarch
Veröffentlichung : 3.6.2016

Homepage : www.thoseblackmarks.com

Wertung : 8 von 10


Trackliste:

  1. Light And Sound
  2. Every Time 
  3. She Said 
  4. Take Me Away
  5. On And On
  6. Lost And Found
  7. Lookin' Out 
  8. Refrain 
  9. Saints And Satellites 
  10. Fish Out Of Water 
  11. Where Do We Run


Bis zum Olymp des Alternative Rock mag es noch ein wenig dauern für Those Black Marks aus Irland, doch deren Debutalbum Darwinian, welches Anfang Juni das Licht der Welt erblickt, verschönert mir bereits seit einigen Tagen die Zeit. Aus dem Land der Kleeblätter, Pubs und zahnlosen Rugbyspieler, um kurz in Klischees über dieses wundervolle Land zu verfallen, kommen nämlich neben U2, Thin Lizzy oder Rory Gallagher nicht nur Meilensteine der Rock-Historie, sondern auch Neulinge, die beweisen dass mit ihnen zu rechnen ist.

Sean Watmore (Gesang), Liam Redmond (Gitarre), Eamon Mc Evoy (Bass) und Daymo Moran (Schlagzeug) haben mit Darwinian eine tolle Platte am Start und ich darf allen junggebliebenen Rockfans unter Euch empfehlen, dort mal reinzuhören. Wer Bock hat, frischen, melodischen Hardrock mit Einflüssen der Smashing Pumpkins, Biffy Clyro oder Placebo anzutesten, ist mit dem kurzweiligen Album bestens versorgt.  

Man merkt der Platte kaum an, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt, was sicher damit zu tun hat daß alle vier Mitglieder schon mehrerere Jahre Erfahrung in anderen Bands hinter sich haben. Die Black Marks joggen durch Darwinian, ohne abgehetzt zu wirken und hauen recht lässig einen Song nach dem anderen raus, man merkt den Jungs die Spielfreude förmlich an. Hinzu kommt daß es mit dem Zusammentreffen der Musiker offensichtlich geschafft wurde, die Kreativität zu bündeln: "...well, the Band have been together about a Year now as Those Black Marks, but all 4 Members were involved in other established Irish Bands in the last 10 Years such as the Scenes, Curtain Thieves and Saving J. All our other Bands had relative Success but this has been the first Time all 4 of us have been involved in something that has such a balanced creative Input", so Sänger Sean, der sich spontan bereit erklärte, mir ein paar Fragen zu beantworten.



An Selbstbewusstsein mangelt es der jungen Band übrigens nicht im Geringsten. Auf meine Frage, welche Ziele man sich für die Zukunft gesteckt habe, antwortet Sean: "The Goal for the Future is to break out of Ireland, starting with UK and European Tours, then getting into America and eventually after a lot of Work earning the Stadium and big Stage Shows we've all dreamed off since starting to play Music."

Mit She Said und Saints And Satellites hauen Those Black Marks denn auch zwei fantastische Ohrwürmer heraus, die der Band in ihrem Unterfangen nicht hinderlich sein dürften. Mein persönlicher Favorit ist allerdings das schnelle Everytime, das mich an die Oldenburger von Lee Jay Cop erinnert, deren Sound in der Tat eine gewisse Ähnlichkeit aufweist. Lookin' Out wäre ebenfalls ein Kandidat für einen knackigen Sampler, die Nummer treibt unaufhörlich nach vorne und zieht einen schüchternen Keyboardteppich hinter sich her, der der Nummer ein leichtes 80er Jahre Retro-Flair verleiht. Mir als Kind dieser Zeit gefällt sowas natürlich. 

Bei aller Freude über Those Black Marks und ihre ehrgeizigen Ziele bleibt es natürlich spannend, ob die Jungs die Hebel der schwierigen Musikindustrie in die richtige Richtung bewegen werden und ob der Geschmack der jüngeren Musikhörer im passenden Moment getroffen wird. An diesen unberechenbaren Umständen ist ja schon manch hoffnungsvolle Nachwuchsband gescheitert. Ich wünsche Sean und seinen Kumpels jedenfalls alles gute für die Zukunft, einen langen Atem und drücke die PLAY-Taste gerne noch einmal...


Bernd

    Omen - Hammer Damage

    Band: Omen
    Album: Hammer Damage
    Spielzeit: 44:43 min.
    Plattenfirma: Puresteel Records
    Veröffentlichung: 27.05.2015
    Homepage: www.facebook.com/omenofficial

    Wertung: 7 von 10



    Tracklist:

    01. Hammer Damage
    02. Chaco Canyon (Sun Dagger)
    03. Cry Havoc
    04. Eulogy For A Warrior
    05. Knights
    06. Hellas
    07. Caligula
    08. Era Of Crisis
    09. A.F.U.


    Im Grunde meines Herzens habe ich schon lange nicht mehr daran geglaubt, dass "Hammer Damage" der US Metal Legende OMEN tatsächlich noch das Licht der Welt erblickt. Geschlagene 13 Jahre sind vergangen, seit das Album zum ersten Mal angekündigt wurde. Die ständigen Gerüchte um Probleme taten ein übriges, dass für mich das Kapitel OMEN nach den drei grandiosen Frühwerken ("Battle Cry", "Warning Of Danger" und "The Curse") 1984-1986 und dem Ausstieg und viel zu frühen Tod des genialen Sängers J.D. Kimball geschlossen war. Nach dem in meinen Ohren missglückten Comeback-Versuch "Re-Opening The Gates" (1997) und dem nur leicht besseren "Eternal Black Dawn" (2003) beherrschten nun also 13 Jahre Gerüchte das OMEN Universum. Gut, live haben es die Mannen um Gitarrist Kenny Powell und den Langzeitsänger Kevin Goocher immer noch krachen lassen. 


    Doch genug der Vorrede, kommen wir zum neuen Material. Etwas sperrig und doch sehr metallastig (d.h. ohne OMEN typische epische Melodien) ballert der Opener "Hammer Damage" erstmal ein großes Fragezeichen in meine Ohren. Auch der ehrlich sehr sterile Drumsound trägt nicht zur Verbesserung meiner Laune bei. Wie kann man klassischen 80er Jahre NWOBHM US Metal mit solch einem Schlagzeugsound versehen? Keine Ahnung, was die Jungs da geritten hat. Glücklicherweise orientiert sich das folgende "Chaco Canyon" wieder stärker am traditionellen OMEN-Sound und doch vermisse ich die besonderen Momente, die die Alben mit J.D. Kimball am Mikro ausgezeichnet haben. Insgesamt aber ein recht guter Song. "Cry Havoc" hat bei mir auch wieder einige Durchgänge benötigt, zündet aber bis auf den Drumsound dann aber doch. Klassischer Stoff, wie ich ihn zumindest von OMEN hören möchte. 

    Noch besser ist dann das folgende "Eulogy For A Warrior", welches endlich die epischen melodischen Elemente ausspielt, die die Band für mich so besonders machten. Zum ersten Mal kommt so etwas wie Gänsehautfeeling auf. Jetzt kommt eh der stärkste Teil des Albums. Das nun folgende "Knights" galoppiert in bester "The Curse"-Manier und "Hellas" ist das ganz große Highlights des Albums und definitiv der beste OMEN Song der letzten 30 Jahre. Episch, wuchtig, mit tollen Melodien versehen und Kevin Goocher oder Matt Story (so ganz kriege ich nicht raus, wer von den beiden das eingesungen hat) beweist hier, dass er zu OMEN passt wie die Faust aufs Auge. Dieser Song treibt mir wahrhaftig ein paar Freudentränchen in die Augen.

    Was danach folgt, kann man aber wiederum getrost überspringen, denn "Caligula", "Era Of Crisis" und das strunzlangweilige Instrumentalstück "A.F.U." sind nicht mal Durchschnittsware, sondern einfach nur schlechte Stücke. Tja, das Warten hat sich also wohl nicht zu 100% gelohnt, da sich Licht und Schatten doch abwechseln. Neben dem miesen Drumsound und einigen Totalausfällen gibt es 3 richtig gute OMEN Stücke zu hören, wie wir sie schon lange nicht mehr gehört haben. Daher kann ich noch knappe 7 Punkte zücken.

    Markus 


     

    Sonntag, 8. Mai 2016

    Dust - Soulburst


    Band : Dust
    Album : Soulburst
    Spielzeit : 41:38 Min.
    Plattenfirma : Attitude Recordings
    Veröffentlichung : 20.05.2016
    Homepage : www.dustband.se

    Wertung : 6 von 10

    Trackliste :


    1. Sun Rising
    2. King Is Coming
    3. Come On !
    4. Waiting For You
    5. Bad Boy
    6. Free
    7. Soul Stealer
    8. Keltic Wheel
    9. Blind

    Die Stockholmer Hardrocker Dust packen Ende Mai ihr zweites Album, Soulburst in die Plattenregale. Der klassische 70er Jahre-Hardrock von Roger Solander (Lead-Gesang), Johan Niskanen (Gitarre und Gesang), Bernt Ek (Bass und Gesang) und Örjan Dr. Rock-Englin (Schlagzeug) hat natürlich auch heute noch viele Anhänger und dürfte Fans von Bad Company, Free oder Deep Purple erfreuen. Die Band indes wird sich aber wohl die Frage stellen müssen, ob Soulburst den eigenen Erwartungen gerecht wird. 

    Schlecht gemacht ist das Ganze zwar nicht, Roger Solander muss sich mit seinem kraftvollen Organ, welches ein wenig an Ronnie James Dio erinnert, keinesfalls verstecken. Auch die handwerklichen Fähigkeiten seiner Kollegen sind klasse, es mangelt in der Summe aber an herausragenden Songs bzw. deren Umsetzung. Die Bemühungen aller Beteiligter in Ehren, doch nach dem dritten, vierten Durchlauf fällt auf daß dem Ganzen der letzte Kick mangelt, der Platte fehlen diese "Scheisse wie geil !!!!!" - Momente. Herausragende Soli, Hooklines mit Wiedererkennungswert, coole Breaks...was auch immer, der berühmte Funke will einfach nicht auf mich überspringen.


    Schade, ob es nun der harte, rifflastige Opener Sun Rising oder das mit dem AC/DC / I Put The Finger On You Gedenkminuten-Intro versehene King Is Coming ist, im einzelnen funktionieren die Nummern, doch eben nicht in Albumlänge. Die Songs dümpeln zu eindimensional an mir vorbei und bleiben dementsprechend kaum im Ohr hängen. Da ist leider auch weder der Gesang noch einer der Mitmusiker herausragend genug, um die Rakete zu zünden. Ob ein cleverer Produzent etwas mehr hätte rausholen können, ich weiß ich nicht, fette Gitarrenriffs und präzise Drums allein machen es aber allein auch nicht aus.

    Im Grunde bleibt keiner der neun Songs nachhaltig im Ohr hängen, doch mit etwas gutem Willen lassen sich das mit einem Gitarrenriff aus der NuMetal Kiste und coolen Basslauf versehene Bad Boy (schönes Solo obendrein) und das treibend bluesrockende, an Robin Trower erinnernde Free als Reinhörtipps ausmachen. Soundtechnisch gibt es nix zu meckern, die Scheibe ist gut gemixt, die Bassdrum baut Druck auf und sämtliche Instrumente sind zu orten. Ich sag's nicht gern aber da hätte man wirklich mehr draus machen können. 

    Chance leider vertan.


    Bernd

    Freitag, 29. April 2016

    Virgin Steele - The House Of Atreus Act I & Act II (Re-Release)


    Band : Virgin Steele
    Album : The House of Atreus Act I & Act II
    Spielzeit : 194:19 Min.
    Plattenfirma : Steamhammer / SPV
    Veröffentlichung : 20.05.2016
    Homepage : www.virgin-steele.com

    Wertung : 8 von 10

     
    Trackliste : 

    Disc 1: Act I "Kingdom Of The Fearless (74:02)
    1. Kingdom Of The Fearless (The Destruction Of Troy)
    2. Blaze Of Victory (The Watchman's Song) 
    3. Through The Ring Of Fire
    4. Prelude In A-Minor (The Voyage Home)
    5. Death Darkly Closed Her Eyes (The Messenger's Song)
    6. In Triumph Or Tragedy
    7. Return Of The King
    8. Flames Of The Black Star (The Arrows Of Herakles)
    9. Narcissus
    10. And Hecate Smiled
    11. A Song Of Prophecy
    12. Child Of Desolation
    13. G Minor
    14. Day Of Wrath
    15. Great Sword Of Flame
    16. The Gift Of Tantalos
    17. Iphigenia In Hades
    18. The Fire God
    19. Garden Of Lamentation
    20. Agony And Shame
    21. Gate Of Kings
    22. Via Sacra

    Disc 2: Act II "Wings of Vengeance" (45:21)
    1. Wings Of Vengeance
    2. Hymn To The Gods Of Night
    3. Fire of Ecstasy
    4. The Oracle Of Apollo
    5. The Voice As Weapon
    6. Moira
    7. Nemesis
    8. The Wine Of Violence
    9. A Token Of My Hatred
    10. Summoning The Powers

    Disc 3: The By The Gods Suite (3-7), The Legends Suite (8-10), Bonus Tracks (74:56)
    1. Flames Of Thy Power (From Blood They Rise)
    2. Arms Of Mercury
    3. By The Gods - The By The Gods Suite
    4. Areopagos
    5. The Judgement Of The Son
    6. Hammer The Winds
    7. Guilt Or Innocence
    8. Anemone (Withered Hopes...Forsaken) - The Legends Suite
    9. The Waters Of Acheron
    10. Fantasy And Fugue In D Minor (The Deaths Of Orestes)
    11. Resurrection Day (The Finale)
    12. Gate Of Kings (Acoustic Version) - The "Magick Fire Music" EP
    13. Agamemnon's Last Hour
    14. Great Sword Of Flame (Alternate Version)
    15. Prometheus The Fallen One (Re-Mix)
    16. Flames Of The Power (From Blood They Rise) (Alternate Mix)
    17. Wings Of Vengeance (Alternate Mix)

    Was für eine Geschichte...Atreus und Bruder Thyestes streiten sich um die Herrschaft über die Mykene, eine der bedeutensten Städte des antiken Griechenlands. Atreus erhält die Macht und Thyestes betrügt ihn daraufhin mit der Frau des Bruders...der wiederum "revanchiert" sich während Thyestes' Abwesenheit mit der brutalen Ermordung dessen beider Söhne, die er ihm als Mahlzeit, dem "Thyestesmahl" serviert. Thyestes wiederum zeugt daraufhin ein Kind mit seiner eigenen Schwester. Ein inzestuöses Kind würde, so die Vorhersage eines Orakels, eines Tages den verhassten Bruder töten, was letztlich auch geschieht. Atreus' Söhne Agamemnon und Menelaos werden später Herrscher der Mykene bzw. König von Sparta und es wird fleissig weiter gemordet, intrigiert und massakriert...

    Virgin Steele aka David DeFeis liess es sich Anno 1999/2000 nicht nehmen, Teile dieser Geschichte in Form zweier prall gefüllter Alben zu vertonen. Ein Jahr zuvor war der Band immerhin mit Invictus ein Riesenerfolg gelungen, nachdem man trotz hervorragender Alben wie Noble Savage, Age Of Consent und vor allem den beiden Meisterwerken The Marriage Of Heaven And Hell Pt.1 und Pt.2 nicht den kommerziellen Durchbruch schaffte. 

    Bereits mit den Marriage-Alben flirtetet man ja schon sporadisch mit diesen Themen, doch mit Invictus (dem offiziell dritten Teil der Marriage-Alben) wandte sich David DeFeis  endgültig den Sagen und Mythologien der Antike zu. Der konzeptionellen Ausrichtung der Band stand allerdings auch eine musikalische Veränderung gegenüber, die nicht allen Fans zusagte. Bis dahin waren noch stets klassische Metalsongs mit Ohrwurmcharakter und DeFeis' Falsettgesang Mittelpunkt der Virgin Steele-Musik. Jetzt wendete sich das Blatt zunehmend Richtung Metal-Hörspiel mit zunehmendem Sprechgesang, Stakkatodrums und Endlos-Doublebass. Auch die vielen Intros und Outros konnten wohl nicht jeden Hörer begeistern. 

    Aber, Virgin Steele zeigten es im September 1999 noch mal allen und legten mit dem ersten Teil der "Romantic-Barbaric Opera" einen echten Klassiker der Bandgeschichte, quasi eine Metal-Oper vor. Im Herbst 2000 sollte der zweite Akt folgen und eine mehr oder minder erfolgreiche Ära beschließen. 


    The Destruction Of Troy, The Arrows Of Herakles, Iphigenia In Hades oder Agamemnon's Last Hour, all diese Songtitel nehmen direkten Bezug auf die Geschichte der Kriege und Schlachten, Gottheiten und Herrscher dieser Zeit, verpackt in das musikalische Metal-Gewand eines David DeFeis, der bereits in jungen Jahren von diesen Themen begeistert war und es dank klassischer Ausbildung musikalisch umsetzen konnte. Die Faszination für diese Themen ging im Resultat so weit daß DeFeis in Zusammenarbeit mit Walter Weyers, Regisseur und Intendant des Landestheaters Schwaben 1999 eine echte Heavy Metal-Oper namens "Klytaimnestra oder Der Fluch der Atriden" in Memmingen aufführte. Somit darf vorliegender Re-Release als Höhepunkt dieser Umsetzung angesehen und von Fans mit Interesse an solchen Themen Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nochmals genossen werden. Hier ein Link zur damaligen, knappen TV-Berichterstattung klick.

    Beide Alben enthalten tolle Songs, die mich noch immer faszinieren. Das sanfte, hymnenhafte Moira, das rifflastige Metalbrett Through The Ring Of Fire oder die unbedingt im Zusammenhang zu hörenden Garden Of Lamentation und Agony And Shame dürfen, sorry...müssen als Klassiker der Band bezeichnet werden, die auch Jahre später noch voll überzeugen. Mit dem Child Of Desolation flirtet DeFeis dann nochmal mit der Marriage-Saga

    Mich persönlich haut die Neuauflage aber nicht wirklich vom Hocker. Die Anschaffung lohnt sich für Neueinsteiger, die sich erstmals mit dem Thema beschäftigen möchten, hat aber ausser der Hinzunahme der Magick Fire Music EP, die Re- und Alternativmixes einiger Songs enthält, keinen Mehrwert zu bieten. Wer die Original-Alben also schon hat muss nicht unbedingt zugreifen. Einen klanglichen Unterschied zu den bereits sehr gut abgemischten Originalen kann ich ebenfalls nicht ausmachen, insofern ist das Ganze für mich als langjährigen Anhänger der Band eher uninteressant. 

    Trotzdem, The House of Atreus Act I & Act II ist und bleibt ein wichtiger Meilenstein in der Bandgeschichte und somit gibt es auch heute von mir verdiente acht Punkte.

    Bernd

    Sonntag, 24. April 2016

    Bad Company - Live In Concert 1977 & 1979 (2CD)


    Band: Bad Company
    Album: Live In Concert 1977 & 1979 (2 CD)
    Spielzeit: 78:15 min. & 76:39 min.
    Plattenfirma: Rhino Records
    Veröffentlichung: 29.04.2016
    Homepage: www.badcompany.com


    WERTUNG: für Fans ein Fest


    Tracklist:

    CD 1 - Live At The Summit, Houston, Texas, Mai 1977
    01. Burnin’ Sky
    02. Too Bad
    03. Ready For Love
    04. Heartbeat
    05. Morning Sun
    06. Man Needs Woman
    07. Leaving You
    08. Shooting Star
    09. Simple Man
    10. Movin’ On
    11. Like Water
    12. Live For The Music
    13. Drum Solo
    14. Good Lovin’ Gone Bad
    15. Feel Like Makin’ Love

    CD 2 - Live At The Empire Pool, London, England, März 1979
    01. Bad Company
    02. Gone, Gone, Gone
    03. Shooting Star
    04. Rhythm Machine
    05. Oh, Atlanta
    06. She Brings Me Love
    07. Run With The Pack
    08. Evil Wind
    09. Drum Solo
    10. Honey Child
    11. Rock Steady
    12. Rock ‘n’ Roll Fantasy
    13. Hey Joe*
    14. Feel Like Makin’ Love
    15. Can’t Get Enough
    * aus dem Capitol Center, Washington, DC (6/26/79)

    Die letzten beiden Jahre sind für Classic Rock Fans alles andere als Dürrejahre. Bei der Flut an hochwertigen Veröffentlichungen, sowohl von neuen Bands als auch an rarem und bisher unveröffentlichten Material der alten Helden, könnte man glatt den Überblick verlieren. BAD COMPANY gehören für mich zu den ganz großen Heroen der damaligen Zeit, die aus welchem Grund auch immer nie in einem Atemzug mit DEEP PURPLE oder LED ZEP genannt werden. An der Vielzahl der Hits kann es nicht gelegen haben, das hat eindrucksvoll die "Best Of-" Scheibe aus dem vergangenen Jahr verdeutlicht. Nun kommt ein weiterer Genuß für Fans. Das erste Live Album im ursprünglichen Original Line-Up mit Paul Rodgers (Ex-Free), Mick Ralphs (Mott The Hoople), Boz Burrell (King Crimson) und Simon Kirke (Free) zeigt die damalige Supergroup in absoluter Bestform. 


    Im Interview mit dem Billboard Magazin erwähnte zwar Paul Rodgers, dass er skeptisch darüber war, wie die Plattenfirma diese Veröffentlichung auf die Beine stellte (auch was das Bearbeiten des Sounds angeht), "..but when I listened I was quite surprised," sagte er, "...There's some things that have turned up that have actually surprised all of us, and I thought, 'Well, if it's interesting to me, perhaps it's interesting to the fans." Und wie Recht er hat. Denn Rhino Records haben einen wirklich guten Job gemacht. Der Sound ist für eine Liveaufnahme der damaligen Zeit hervorragend, eine Veröffentlichung auf Vinyl steht ebenfalls noch an und bei der Setlist gab es bis auf zwei Ausnahmen keine Überschneidungen ("Shooting Star" und "Feel Like Makin' Love"). 

    Dafür gibt es eher selten live gespielte Stücke wie "Leaving You" auf die Ohren. die erste CD beinhaltet eine Show aus dem May 1977 aus Houston, Texas. Denn zwei Tage nachdem LED ZEPPELIN dort auftraten, rockten BAD COMPANY am 23. Mai 1977 die Bühne. Das waren noch gute Zeiten für texanische Rockfans. Doch auch die Briten konnten 1979 nicht meckern, wie die zweite CD beweist, in der BAD COMPANY The Empire Pool in London zum Kochen bringen. Einzig das JIMI HENDRIX Cover "Hey Joe" stammt aus einem Gig aus Washington 3 Monate später. Warum diese Version ersetzt wurde, erschließt sich mir nicht, ist auch nicht in den ansonsten gut geschriebenen Liner Notes zu finden. Und auch eine zweite Frage bleibt unbeantwortet: Warum dieses großartige Material fast 4 Jahrzehnte im Verborgenen geschlummert hat? Für alle BAD COMPANY Fans ist diese Scheibe ein Pflichtkauf und natürlich empfehle ich die Vinyl Version, die als Doppel LP pro Konzert erscheinen soll. Dies allerdings erst später im Jahr. 

    Markus


     

    Samstag, 16. April 2016

    Thunderstone - Apocalypse Again

    Band: Thunderstone
    Album: Apocalypse Again
    Spielzeit: 43:45 min.
    Plattenfirma: AFM Records
    Veröffentlichung: 01.04.2016
    Homepage: www.thunderstone.org


    WERTUNG: 8 von 10


    Tracklist:

    01. Veterans Of The Apocalypse
    02. The Path
    03. Fire And Ice
    04. Through The Pain
    05. Walk Away Free
    06. Higher
    07. Wounds
    08. Days Of Our Lives
    09. Barren Land


    Geschlagene 7 Jahre ist es her, dass mit "Dirt Metal" das letzte längere Lebenszeichen der finnischen Melodic Metal Band THUNDERSTONE zu hören war und dieses war mit Verlaub kein wirklich gelungenes Album. Nun hat das relativ kurze Gastspiel des schwedischen Sängers Rick Altzi (Ex-AT VANCE), der auf "Dirt Metal" zu hören war, auch schon seit einigen Jahren ein Ende gehabt und THUNDERSTONE sind seit etwa 2012 (so ganz genau weiß ich es leider nicht mehr) wieder mit Originalsänger Rasi Pantanen vereint. So gut Rick Altzi als Sänger ist, er hat leider nicht wirklich zu THUNDERSTONE gepasst und die Finnen haben nun wieder einen großen Schritt zu Ihrem ursprünglichen Sound getan, wie er auch schon auf dem sehr erfolgreichen Debüt zu hören war. Klassischer skandinavischer Power-/Melodic Metal im Sinne von SONATA ARCTICA, NOCTURNAL RITES oder JORN LANDE (gerade stimmlich) dominiert bei "Apocalypse Again" wieder. 


    Der Opener "Veterans Of The Apocalypse" startet sogleich richtig durch, Double Bass-Attacken begleiten messerscharfe Gitarrenriffs und so komme ich nicht umhin heftig meinen Kopf im Takt zu schütteln. Gut, über den starken Keyboardeinsatz kann ich gerne hin weg sehen. Bereits STRATOVARIUS haben vor Jahren klar gemacht, dass Keyboards hervorragend zu schnellem Powermetal passen. "The Path" nimmt das Tempo ein wenig raus und könnte von stampfenden Sound tatsächlich auch von JORN LANDE stammen. Im Grunde auch vom Songwriting her ein richtig guter Song, nur der Refrain reisst mich nicht völlig vom Hocker (gerade der klingt dann doch zu sehr nach vielfach gehörtem). In die gleiche Kerbe schlägt "Fire & Ice", das mich jedoch tatsächlich von Anfang bis Ende gefangen nimmt. Gut, der Song ist noch melodischer geraten und ich halt ein wenig älter - daran könnte es auch liegen. Fakt ist jedoch, dass keiner der auf "Apocalypse Again" enthaltenen 9 Stücke schwach auf der Brust ist. "Through The Pain" ist mir dann ein kleine Spur zu langsam und zieht sich ein wenig, trotz starkem Refrain. Zum Glück gibt es mit dem folgenden "Walk Away Free" meinen absoluten Favoriten auf dem Album. Durch mehrere Tempiwechsel, harten und sanften Passagen baut sich eine Spannung auf, die mit den stärksten THUNDERSTONE Stücken (ich denke da besonders an die "The Burning"-Zeit zurück) locker mithalten kann. "Higher" ist anders, aber ähnlich stark und auch die restlichen Stücke können fast alle überzeugen. 

    Zu einem Granatenalbum bzw. Klassiker fehlt "Apocalypse Again" zwar noch ein Stückchen, ein richtig gutes ist es aber auf alle Fälle geworden, so dass ich ohne weiteres fette 8 Punkte zücken möchte und mich ehrlich freue, dass Rasi Pantanen wieder an Bord ist. Sollte es den Finnen dann auch vergönnt sein, uns in good old Germany mit einigen Gigs zu beglücken, werde ich mir THUNDERSTONE auch endlich mal live und nicht nur wie seit Jahren auf Konserve zu Gemüte führen.  

    Markus


     

    Donnerstag, 14. April 2016

    Ace Frehley - Origins Vol. 1

    Interpret: Ace Frehley
    Album: Origins Vol. 1
    Spielzeit: 51:46 min.
    Plattenfirma: Steamhammer

    Veröffentlichung: 15.04.2016
    Homepage: acefrehley.com



    Wertung:  7 von 10 Punkten 
     
    Tracklist:

      1. White Room (original by Cream) 
      2. Street Fighting Man (original by The Rolling Stones) 
      3. Spanish Castle Magic (original by Jimi Hendrix, feat. John 5) 
      4. Fire and Water (original by Free, feat. Paul Stanley) 
      5. Emerald (original by Thin Lizzy, feat. Slash)
      6. Bring It On Home (original by Led Zeppelin) 
      7. Wild Thing (original by The Troggs, feat. Lita Ford)
      8. Parasite (Kiss, feat. John 5) 
      9. Magic Carpet Ride (original by Steppenwolf) 
     10. Cold Gin (Kiss, feat. Mike McCreedy) 
     11. Till The End Of The Day (original by The Kinks) 
     12. Rock N Roll Hell (Kiss)


    Immer wenn ein Künstler ein Cover-Album veröffentlicht stell ich mir die Frage, ob das denn unbedingt sein muss bzw. ob dem oder derjenigen welchen nicht doch die Ideen ausgegangen sind. Im Regelfall greife ich doch immer auf das Original zurück und die Coverversionen, die die Urversion in den Schatten stellen, sind doch eher rar gesät (sofern überhaupt vorhanden)
    Ace Frehley's "Origins Vol. 1" ist ein derartiges Coveralbum. Was die Sache aber durchaus interessant macht sind die verschiedenen hochkarätigen Gäste, die Atze hier am Start hat.

    Mit "White Room" wird ein guter Einstand gewählt, insbesondere die harmonischen Gitarren kommen sehr gut rüber. Der Gesang - nunja es ist eben Ace Frehley und der hat sich noch nie durch übergroßen Stimmumfang ausgezeichnet. Aber der Coolness-Faktor ist unbestritten.

    Dass Ace ein Stones-Anhänger ist, hat er ja schon bei Kiss mit "2000 Man" bewiesen. In die gleiche Kerbe schlägt "Street Fighting Man", der vom Aufbau her ähnlich ist. 

    John 5 stellt sich beim Hendrix'schen "Spanish Castle Magic zum Gitarrenduell. Der  Sprechgesang ist hier extrem lässig. Der Song ist heavy interpretiert und auch auf der Habenseite abzuhaken.

    Das absolute Highlight auf "Origins Vol. 1" ist die erste Zusammenarbeit von Ace mit Paul Stanley seit der Kiss-Scheibe "Psycho Circus" von 1998. Wirkt Paul's Stimme live in den letzten Jahren doch etwas zerschossen, so überzeugt er hier in  etwas tieferer Stimmlage absolut. Schließlich gilt es, die Fussstapfen von Paul Rodgers zu füllen, was ihm famos gelingt.

    Manche Songs soll man lieber nicht covern, dazu zählt wohl einiges wenn nicht alles von Thin Lizzy. Auch wenn sich hier Slash die Ehre gibt so ist der schräge Ace-Gesang hier etwas fehl am Platz, denn man denkt automatisch an Meister Phil Lynott und da kann man als Nachspieler ja nur verlieren. Das hätte er besser sein lassen.

    Beim Led Zeppelin'schen "Bring it On Home" bin ich mir nun nicht wirklich sicher, ob das wirklich Ace am Mikro ist (die Liner Notes liegen mir nicht vor). Denn da gibt es einen lupenreinen Plant zu hören. Überraschend!

    "Wild Thing" wurde mittlerweile ja auch schon fast zu Tode gecovert. Hier als Duett mit Lita Ford, was dem Song doch noch das gewisse Etwas gibt. Macht Spass zu hören.

    Ob es geschickt ist gleich drei Kiss-Songs zu featuren und sich somit selber zu covern sei einmal dahingestellt. Bei "Parasite" ist nochmal John 5 zu hören. Der Sound ist hier schön fett produziert (im Vergleich zur lauen Produktion beim Kiss-Original) von daher zumindest eine interessante Version. Wie auch bei "Cold Gin" (mit Pearl Jam's Mike McCreedy and der Klampfe) wird sich sehr nah ans Original gehalten aber ich greife dann doch lieber zur Kiss-Version. Am überraschensten sicherlich die Wahl des dritten Kiss-Songs "Rock and Roll Hell" (vom 1982 Werk "Creatures Of The Night"), denn da war Frehley gar nicht zu hören, da er bereits vor den Aufnahmen ausstieg (bzw, ausgestiegen wurde). Auch hier passt der Gesang nicht so ganz dazu, da ist Gene Simmons der Vorzug zu geben.

    Der Rest ist schnell erzählt:
    Das locker -flockige "Magic Carpet Ride" von Steppenwolf wird hier in einer etwas heftigeren Version gebracht und passt gut zu Ace. Sicher live auch ein Abräumer. Verbleibt mit "Til The End of The Day" noch ein Kinks-Cover, das jedoch nicht besonders spektakulär ausfällt und wohl eher als Füller auf die Scheibe genommen wurde.


    Fazit:
    Eine Cover-Scheibe, die frisch klingt und handwerklich sehr gut gemacht ist. Die Gaststars geben dem Ganzen noch ein besonderes Aroma, so dass man "Origins Vol. 1" durchaus empfehlen kann. Eine gute Scheibe zum Start in den Frühling. Ace-Freunde schlagen sowieso blind zu. Bleibt abzuwarten, was auf weiteren Volumes landen wird......


    Martin