Donnerstag, 23. März 2017

Steel Panther - Lower The Bar

Band: Steel Panther
Album: Lower the Bar
Spielzeit: 39:21 min.
Plattenfirma: Kobalt Label Services
Veröffentlichung: 24.03.2017
Homepage: www.steelpantherrocks.com


WERTUNG: 8 von 10


Tracklist:
01.Goin' in the backdoor
02.Anything goes
03.Poontang boomerang
04.That's when you came in
05.Wrong side of the tracks (Out in beverly hills)
06.Now the fun starts
07.Pussy ain't free
08.Wasted too much time
09.I got what you want
10.Walk of shame
11.She's tight

Fanthers aufgemerkt! Es gibt Neues von euren durchgeknallten Idolen. Ja, mit "Lower The Bar" veröffentlichen STEEL PANTHER Ihr fünftes Studioalbum (die Rezi zu "Live From Lexxi's Mom's Garage", dem Akustik-Livealbum findet Ihr hier). Und wen wundert es? Es dominiert weiter stark von MÖTLEY CRÜE und KISS beeinflusster Glam Rock bzw. Metal mit den unverändert schlüpfrigen Texten. So ganz ernst nehmen sich die Amis um Sänger Michael Starr sicher nicht, denn die doch sehr pubertären lyrischen Ergüsse funktionieren live besser als auf der Schillerscheibe. Aber das könnte auch an der mehr als nur partytauglichen Mucke liegen und wenn ich das ganze Drumherum mal außen vor lasse, muss ich STEEL PANTHER wieder mal attestieren, dass Sie seit den Glanzzeiten von CRÜE die musikalisch beste Band dieses Genres sind. Auch "Lower The Bar" schraubt die Ansprüche dabei nicht herunter, auch wenn es wörtlich übersetzt dies bedeuten könnte. Die Aussage der Band, es hätte mit einem Liliputaner an der Bartheke zu tun (ähnlich dem Cover) zähle ich mal zum üblichen "Drumherum". 


Mit "Goin' In The Backdoor" startet das Album definitiv furios. Dürfte live zu einem absoluten Kracher werden. Auch bei "Anything Goes" lassen die Jungs nichts anbrennen, mir sind da aber ein wenig zu viele altbekannte Zutaten enthalten. Klar, Glam Metal ist nicht unbedingt innovativ, doch mich reißt der Song nicht ganz so mit. Bei "Poontang Boomerang" kommen wieder die seligen 80er Jahre voll durch. Wäre zu POISON Zeiten ein absoluter Hit geworden und ist auch anno 2017 ein richtig geiler Song mit toller Melodie. Bei der nun folgenden Halbballade "That's When You Came In" muss ich sehr oft an das Akustik Live-Album denken, zu sehr ähnelt der Song den Stücken auf "Live From Lexxi's Mom's Garage". Dürfte meiner Meinung nach ungefähr zur selben Zeit entstanden sein. 

Anschließend folgt mit "Wrong Side Of The Tracks (Out In Beverly Hills)" der für mich beste Song des Albums, der absolut alle Trademarks der Band enthält und mit seinem etwas bluesig-sleazigen Touch das gewisse Etwas besitzt. "Now The Fun Starts" läuft trotz ordentlichem Start etwas an mir vorbei und auch die nächsten drei Stücke reißen mich nicht vom Hocker. Zum Glück sind mit dem bluesigen "Walk Of Shame" und dem ordentlichen CHEAP TRICK Cover "She's Tight", bei dem auch Robin Zander mitwirkt, noch zwei weitere Kracher auf "Lower The Bar" enthalten und trotz manchem nicht ganz so goldenen Moment ist auch das fünfte Studioalbum saustark geworden und reiht sich einwandfrei in die eh schon hochklassige Diskographie der Partyjünger ein. Somit gibt es keine großartigen Überraschungen zu vermelden - wo STEEL PANTHER drauf steht ist auch STEEL PANTHER drin - ohne Kompromisse.

Markus




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