Dienstag, 18. November 2014

Space Vacation - Cosmic Vanguard



Band : Space Vacation
Album : Cosmic Vanguard
Spielzeit : 44:00 min.
Plattenfirma : Pure Steel Records
Veröffentlichung : 05.12.2014
Homepage : www.spacevacationrocks.com

Wertung : 8 von 10


Tracklist: 


1. On Your Feet
2. More Is More
3. Rolling Thunder
4. Cosmic Vanguard
5. Get Down
6. The Living Damned
7. Say My Name
8. Eye To Eye
9. Witch Wizard
10. Battle Jacket
11. Land Of Steel

Die Kalifornier von SPACE VACATION stehen kurz vor Nikolaus mit ihrem dritten Album in den Startlöchern und haben es zum ersten Mal auch bei mir in den heimischen Player geschafft. Geboten wird traditioneller Heavy Metal mit natürlich starkem US Metal Einfluss, aber auch vielen unüberhörbaren Reminiszenzen an die NWOBHM. Bekanntester Mann bei den Amerikanern dürfte Gitarrist Kyoshi Morgan sein, der auch schon bei VICIOUS RUMORS aktiv war. Und seine teilweise sehr filigrane Gitarrenarbeit prägt auch „Cosmic Vanguard“. Dazu kommt ein sehr solides Rhythmus Fundament und mit Sänger/Gitarrist Scott Shapiro auch ein guter Mann hinterm Mikroständer.

Klar, die ganz großen Innovationen werden wir bei Songtiteln wie „Land Of Steel“ oder „Rolling Thunder“ nicht erwarten, mir persönlich macht der Mix aus den genannten Stilrichtungen aber irre gute Laune, denn die Balance zwischen Härte und Melodie bekommen SPACE VACATION fast perfekt auf die Reihe. Doch beginnen wir mal mit dem Anfang. „On Your Feet“ ist eine knapp 1 ½ minütige Einstimmung auf das Album (Intro möchte ich es nicht nennen), ehe mit „More und More“ ein speediges Feuerwerk abgebrannt wird. Fast, hard and loud – hier dominiert der klassische US Metal. Ein guter Einstieg ist also gelungen. Bei „Rolling Thunder“ drosseln die Kalifornier dann auf Midtempo und können mit echt geilen Riffs und einer absolut gelungenen NWOBHM Melodieführung begeistern.

„Cosmic Vanguard“ ist dann von der Gitarrenarbeit abermals gelungen, lediglich die Gesangslinien bleiben diesmal nicht wirklich hängen und Scott Shapiro kann trotz der glasklaren Produktion nicht so glänzen. Dafür geht dann „Get Down“ beim ersten Durchlauf ins Ohr und schafft es auch dort zu verbleiben. Den absoluten Höhepunkt des Albums stellt für mich jedoch „Say My Name“ dar (deswegen auch bei uns Tipp der Woche auf Radio Paranoid). Wieder ziemlich speedig, mit tollem Refrain und perfektem Chorus – ich kann nicht anders als völlig verzückt mit den Zehen zu zucken und lauthals mitzusingen – faster, louder, power!! Super. Doch SPACE VACATION haben noch mehr in petto und bieten daher 10 Songs, die zwischen genial und richtig gut pendeln. Ausfälle gibt es im Grunde keine. Unbedingt hörenswert ist auch das atmosphärische „Witch Wizard“ bei dem Mr. Morgan abermals sein Bestes gibt.

Daher kann ich euch diese Scheibe wirklich uneingeschränkt empfehlen. Der Vorverkauf startet übrigens bereits diesen Freitag, den 21.11.2014, daher gibt es eigentlich keine Ausreden mehr. Wer US Metal oder NWOBHM in seinem Plattenregal stehen hat, kommt an SPACE VACATION anno 2014 eigentlich nicht mehr vorbei. Schön wäre es jetzt noch, wenn man die Jungs auch in heimischen Gefilden mal live bewundern könnte. Aktuell sieht es bei einem Blick auf deren Homepage aber eher mau aus.

Markus

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