Donnerstag, 16. Mai 2013

Burning Rain - Pleasure To Burn (2013 Re-Release)





Band: Burning Rain
Album: Pleasure To Burn (2013 Re-Release)

Spielzeit: 59:58 min.
Plattenfirma: Frontiers

Veröffentlichung: 17.05.2013
Homepage: http://www.burningrain.net/




WERTUNG:  8 von 10


Tracklist:

1. Fireball
2. Love Emotion
3. Stone Cold N' Crazy
4. Cherie Don't Break My Heart
5. Shot Down
6. Love De Jour
7. Faithfully Yours
8. Sex Machine
9. Metal Superman
10. Judgement Day
11. Devil Money
12. Live for that rush (Demo)
13. Cherie Don`t break my heart (Akustik)



Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Burning Rain-Album zu besorgen, dem kann man ohne Umschweife empfehlen, auf "Pleasure To Burn" (ursprünglich erschienen im Jahr 2000) zurückzugreifen, welches zusammen mit dem Debut und der neuen, auch eher durchwachsenen Scheibe "Epic Obsession" als Re-Release erscheint. Stilistisch ist bei Burning Rain zwar auch hier bluesbetonter, grooviger Hardrock angesagt, doch im Gegensatz zu den anderen beiden Scheiben stimmen hier auch weitgehend die Songs, die das Teil dann über den Durchschnitt heben und zur besten Burning Rain-Scheibe machen.

Getreu dem Motto "hauen wir mal voll rein" steht am Anfang wiederum ein Song der Marke "Speed" in Form von "Fireball", der zwar nicht an gleichnamigen Deep-Purple Song sondern witzigerweise an deren "Burn" erinnert. Dennoch ein sehr guter Einstieg. Das Niveau wird weiter hochgehalten mit "Love Emotion", einem erneutgroovigen Rocker, der bei allen drei Burning Rain-Scheiben an zweiter Stelle steht. Irgendwie sind alle drei Scheiben von der Songreihenfolge her sehr, sehr ähnlich aufgebaut. "Stone Cold N' Crazy" kann man auch noch durchgehen lassen, ehe mit "Cherie Don't Break My Heart" der beste Burning Rain Track überhaupt am Start ist. Das klingt irgendwie nach relaxten Foreigner zu deren besten Zeiten. Ein Killertrack der "Hit" von oben bis unten schreit.
"Shot Down" zieht den Härtegrad wieder etwas nach oben an, hier wieder die obligatorische Whitesnake-Hommage, ohne jedoch deren Klasse zu erreichen. 

"Love De Jour" gibt mir persönlich nicht wirklich viel, ein richtiger "Füller" vor dem Herrn. "Faithfully Yours" ist  wieder eine gewohnt schöne Burning Rain-Ballade, die die Jungs durchaus gut drauf haben. 
In  "Sex Machine" macht uns Keith St. John nicht nur textlich den Coverdale, eine recht hartes Stück mit knochentrockenem Stakkato-Riffing ausgestattet. Das etwas vertrackte "Metal Superman" kann man auch als äußerst gelungene betrachten, ehe "Judgement Day" nicht nur vom Titel her an den gleichnamigen Whitesnake Song von "Slip Of The Tongue" erinnert, jedoch auch nicht ganz so gehaltvoll wie der epische Song anno 1990. 

"Devil Money" beschliesst schick groovend die beste Burning Rain - Scheibe, auf der sich noch als Zusatzstücke der Demosong "Live For That Rush" (ein bisschen wie "Addicted To That Rush" von Mr. Big) sowie die Akustikversion von "Cherie Don't Break My Heart" befinden.

Soundtechnisch werden auch hier keine Bäume ausgerissen, aber immerhin ist hier kein "Loudness War" wie auf der neuen Scheibe angesagt sondern eher ein knochentrockener Klang, der mir etwas zu schroff ist an manchen Stellen.

Wie erwähnt für mich das Highlight der Burning Rain Diskographie. SIcher kein Klassiker aber durchaus gute 8 Punkte wert das Teil.  

Martin


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