Dienstag, 23. Oktober 2012

Ten - Heresy And Creed

Band: Ten
Album: Heresy And Creed
Spielzeit: 68:39 min.
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.ten-official.com



WERTUNG: 9 von 10


Trackliste:

01. The Gates Of Jerusalem
02. Arabian Nights
03. Gunrunning
04. The Lights Go Down
05. Raven's Eye
06. Right Now
07. Game Of Hearts
08. The Last Time
09. The Priestess
10. Insatiable
11. Another Rainy Day
12. Unbelievable
13. The Riddle

September 2011 - Keyboarder Paul Hodson teilt mit, dass er die Band verlässt, was mich ehrlich doch tief in die Magengrube trifft - denn obwohl Gary Hughes hauptsächlich für den TEN Sound verantwortlich ist, fand ich Paul's Tastenkünste einfach klasse. Noch dazu verließen kurz darauf auch Gitarrist Neil Fraser und Bassist Mark Summer die Gruppe und ich dachte schon fast, dass sich das Kapitel TEN mal wieder für ein paar Jahre erledigt hat, doch schon im November wurde mit Dan Mitchell, Darrel Treece-Birch und dem Rückkehrer Steve McKenna Ersatz präsentiert. 


Und so gibt es gut 1 1/2 Jahre nach dem überragenden "Stormwarning" mit "Heresy And Creed" auch wieder eine neue Scheibe. Am TEN Sound hat sich nicht viel geändert, so dominieren weiterhin gefühlvolle Melodien mit Keyboardunterstützung den gitarrenorientierten Melodic Rock der Briten. Gary Hughes singt wie eh und je und schon beim Opener "Arabian Nights" wird nach dem kurzen Intro klar, dass auch die EPik und Dramatik nicht verloren gegangen ist. Mit leicht orientalischen Klängen hinterlegt, schmeichelt der Song, übrigens wieder genial von Dennis Ward produziert, den Ohren. Gerade die soundtechnischen Proboleme scheinen der Vergangenheit angehören, seit Dennis an den Reglern sitzt. Super. Transparent, glasklar und mit der genau richtigen Härte versehen. 

Zur ersten Single "Gunrunning" wurde wieder ein Video gedreht und auch hier ist wieder typische TEN Sound unverkennbar. Wer also die bisherigen Alben, wie meinereins, mochte, wird auch bei "Heresy And Creed" nicht enttäuscht werden. Fast schon in AOR-Richtung tendiert anschließend "The Lights Go Down", welches aber etwas müde an mir vorbei plätschert. Viel gefühlvoller und spannender ist dann "The Raven's Eye", zum Träumen schön. Bei "Right Now" geht es dann auch endlich etwas flotter zur Sache und besonders "Game Of Hearts" zieht nochmal an, allerdings ohne mich wie zu "Stormbringer" Zeiten völlig zu begeistern. Trotzdem gibt es ehrlich keinen Ausfall auf "Heresy And Creed" zu bemängeln, andere Bands wären über solche Stücke heilfroh. Als weitere Anspieltipps kann ich noch "Insatiable" und das begnadete "Another Rainy Day" nennen. 

Tja und trotz aller Vorzüge kann mich "Heresy And Creed" nicht ganz so begeistern wie der Vorgänger, obwohl man auch hier einige Durchgänge benötigt, um das Album in seiner Gänze zu erfassen. Könnte aber auch mit meiner persönlichen Wertschätzung für Paul zu tun haben, denn Darrel Treece-Birch bleibt ein wenig blass. Nichtsdestotrotz gilt auch hier: Absolute Kaufempfehlung! 

Markus


Und hier das Video zu "Gunrunning" - Gary mutiert klamottentechnisch fast zu einem Rolf Kasparek - scheint anzustecken, haha.:

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